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Öl - Oberflächenbehandlung ohne Chemikalien


Zur Oberflächenbehandlung eigenen sich grundsätzlich alle so genannten Hartöle, also Öle, die bei der Trocknung aushärten (im Gegensatz zu Schmierölen), z.B. Sonnenblumenöl, Leinöl und alle Nußöle.

Auch ranzige Öle können verwendet werden, der Geruch ist nur während der Trocknung wahrnehmbar.

Manche Öle, die keine Sikkative (beschleunigen die Aushärtung, da kann u.a. Blei drin sein) enthalten, brauchen zum trocknen allerdings mehrere Wochen.

Über der Wanne: ein Mosaik aus Steinen, Spiegelscherben und Lehm (über den Spiegelscherben in ca. 2m Höhe außerhalb des Spritzwasserbereichs)
Rechts oben sind drei Spitzen des geschwungenen Regals aus Lärchenholz (Reste von der Fassade nebenan) zu sehen.
Lärchenholz ist von sich aus resistent gegen Feuchtigkeit, die Oberfläche ist mit Öl behandelt.
Auch die grünen Steine sind geölt, denn bei den meisten Hölzern und Steinen wird „die Maserung angefeuert“ und die Farbe intensiviert.
Die anderen Natursteine sind unbehandelt, denn durch das ölen werden sie auch dunkler, etwa so, als wären sie naß.        Mehr zu diesem Badblick_ins_bad.html

Auf dem Foto rechts werden gerade die vermutlich 150 Jahre alten Bohlen aus Kiefern- oder Fichtenholz geölt - der Farbunterschied durch das Ölen ist in diesem Fall schon ziemlich extrem ausgefallen.

Wie stark der Unterschied ist hängt unter anderem davon ab, wie grob oder fein die Oberfläche geschliffen ist (je gröber, desto mehr Öl wird aufgesaugt und desto dunkler wird das Ergebnis) und um welches Holz es sich handelt.